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Bettina S., 15.03.05, zu Patagonien Februar’05:
“Lieber Thomas !
Jetzt kommt mal die gewünschte Rückmeldung zu der Patagonien-Feuerland-Reise, die Du mit uns gemacht hast. Also, um die Sache erstmal mit einem Wort zu beschreiben: "irre" . So viele Naturschönheiten auf einmal kann man gar nicht fassen, und es war fast immer jeder Folgetag eine Steigerung des vorhergehenden. Die absolute Krönung war die Zodiak-Fahrt auf dem Rio Serrano, im Nachhinein glaubt man nicht, daß man sowas erleben durfte. Und bei dem Wetter ! Ein bißchen Gefühl vom Ende der Welt kam erst auf der Schiffsfahrt auf dem Beagle-Kanal auf, als der Wind sich ziemlich steigerte und drohende dunkle Wolken über den Andenspitzen im Norden hingen. Und wenn man bedenkt, daß die Schiffe im Hafen von Ushuaia nur noch zwei Tagesreisen von der Antarktis entfernt sind ... !!!! (ohne Worte). Tja, und von Gletschern in allen Varianten, Größen und Entfernungen haben wir jetzt auch erstmal genug. Man weiß gar nicht, wo man mit dem Schwärmen anfangen soll.
Santiago war schon eindrucksvoll (und schön warm !), die abenteuerliche Taxifahrt werden wir wohl so schnell nicht vergessen. Der Nachtzug ist auf jeden Fall empfehlenswert und war sehr bequem. Für den Vulkanaufstieg müßte man sagen, daß es wirklich die Möglichkeit gibt, jederzeit umzukehren. Bei größeren Gruppen sind ja immer zwei Führer dabei, und einer muß dann eben zurückgehen. Wenn man so langsam macht wie wir, schafft man es auf jeden Fall (wenn es nicht stürmt wie bei Deinem ersten Versuch) und das Erlebnis oben am Krater ist überwältigend. Es brodelt tatsächlich wie in einem Topf, der gleich überkocht, also ganz geheuer ist einem da nicht. Das Runterrutschen war wie auf einer riesigen weißen Rutschbahn zwischen Himmel und Wolken, unbeschreiblich weltfern und ein herrlicher Spielplatz !
Was die Schiffsfahrt nach Puerto Natales betrifft, muß man Dir nochmal ein Lob aussprechen, wie Du uns umgebucht hast. Der Knackpunkt ist natürlich, ob das Schiff fährt. Das macht die Organisation der gesamten Tour etwas kompliziert, falls sie in einen Katalog reinkommt. Ansonsten kann man den Ablauf kaum besser machen. Vielleicht könnte man irgendwie auch noch eine Estancia oder Schaffarm einbauen, damit man sich angucken kann, wie die Gauchos und Schafscherer so arbeiten (natürlich saisonbedingt), da ja das typisch für Patagonien ist. Das kann man natürlich auch auf Feuerland verlagern, da war mehr Zeit.
Im Großen und Ganzen war es zum Glück in keiner Weise das Überlebenstraining, das ich mir ausgemalt habe, naja es war ja die erste Pilotreise. Die Hotels inklusive Schiffskojen waren alle nicht zu beanstanden und ordentlich sauber.
Das Angenehmste war, daß man sich absolut zurücklehnen und auf Dein Organisationstalent vertrauen konnte. Die einzige schwierige Entscheidung des Tages war immer nur abends, was man denn am besten zu essen bestellt.
Und das Wichtigste ist die Wirkung, die das Ganze hinterlassen hat. Es schwebt sich immer noch irgendwie wie auf Wolke sieben. Man ist innerlich total aufgekratzt und etwas energiegeladener als vorher. Ich bin mit meinen Gedanken meistens ganz woanders, als ich gerade sein sollte. Ein leichtes Gefühl der Erhabenheit über die ganzen nichtigen Probleme, die es hier angeblich gibt und in der Zeitung stehen, stellt sich ein und wird hoffentlich noch lange anhalten.
Ach so, und nicht vergessen darf man natürlich Deine totale Aufopferung für die Gruppe beim Fangen des Gürteltieres kurz vor Punta Tombo. Ich habe Dich + Gürteltier auf dem Foto, weil es mit dem Zoom zum Glück nicht so schnell ging, man dachte ja, es springt gleich wieder weg.
So, das soll es erstmal zu dieser Reise gewesen sein. Nun zu den nächsten Interessen:
1. Galapagos (Winter 2007) 2. Cuba-Wanderreise (Anfang 2006) 3. Drei-Länder-Tour (Sommer 2006) 4. Antarktis (irgendwann mal)
Man muß ja auch immer was haben, worauf man sich längere Zeit freuen kann. Ich hoffe, Du warst in Paraguay erfolgreich. Die Foto-CD schicke ich nach Berlin. Schöne Ostern wünscht Dir Bettina.”
Thorsten L., 13.03.05, zu Patagonien Februar’05: nach oben “Hallo Thomas, wie geht es dir? Ist deine Reise durch den Norden Argentiniens interessant? Nochmals vielen Dank für die super Reise durch Patagonien. Es war einfach fantastisch !!!! Ich wünsche dir noch eine schöne Zeit in Südamerika und freue mich mehr davon zu erfahren. Viele Grüsse aus Kopenhagen, Thorsten”
Monika u.Günther Z., 10.03.05, zu Patagonien Februar'05 nach oben Hallo lieber Thomas, wir möchten uns noch mal für die gelungene Patagonien Reise bedanken. Sie ist nicht nur gut durchdacht und geplant, sondern wurde auch von gut etablierten südamerikanischen Reiseorganisationen mitgetragen. Die Highlights kamen wie an einer Perlenschnur aufgereiht. Dass die Reise in Santiago beginnt und in Buenos Aires endet, haben wir als besonders gut empfunden. Wir freuen uns nun um so mehr auf die 3-Länder-Kombi-Reise im Juli. (....) Wir hoffen, Du hast Dich inzwischen gut voranbewegt und sind gespannt welch schöne Gebiete Du ausfindig machst. Bis bald grüßen herzlich und wünschen noch viel Erfolg Günther und Monika
Oliver T., 6.02.05, zu Patagonien Januar’05: nach oben “Hi Tom, viele Grüße aus der Heimat. Zunächst vielen Dank für die Patagonien-Tour. Ich denke sagen zu können, die Erlebnisse während der Patagonien-Tour gehören absolut mit zu den Höhepunkten meiner Reiseerlebnisse und das sind letztendlich nicht wenige. Bei diesem Trip sind absolut keine Wünsche offen geblieben, wenngleich es natürlich auch hier noch Highlights gegeben hat.
Die Vielfalt, die Patagonien in jeder Hinsicht zu bieten hat, ist wirklich beachtlich und für jeden Reisenden ist bestimmt ein individueller Höhepunkt dabei. Wenn nicht, ist wohl nicht zu helfen. Auch zum Ablauf der Reise und der Reihenfolge einzelner Stationen sage ich dir, belasse es so, wie es ist. In Chile hat es ebenso viele Höhepunkte gegeben, wie in Argentinien oder auf Feuerland.
Wie du uns beim Herrenabend bei Don Diego mitgeteilt hast, gestaltest du die Reisen zu einem solchen Preis, damit auch die daran teilnehme können, die sonst nicht dazu in der Lage sind. Auch dieser Punkt ist natürlich in der Gruppe diskutiert worden. Ich bin zu dem Resultat gekommen, der Großteil der Teilnehmer ist zu einem Mehraufwand bereit, wenn sich Vorteile wie die Unterkunft in Frutillar oder zwei Tage mehr in Buenos Aires dadurch ergeben.
Soweit meine Einschätzung zu der abgelaufenen Reise nach Patagonien. Zusammenfassend nochmals vielen Dank für diese geniale Reise mit all ihren Höhepunkten. Soviel für den Moment, alles Gute bei der nächste Patagonien-Gruppe und bis dahin Oliver PS: Vielen Dank für die Gangplätze bei den Inlandsflügen, habe diesmal hervorragend gesessen.” nach oben
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