Reisetagbuch Cuba Osterferien 2010

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Reisetagebuch der

Freundeskreis-Osterferienreise Cuba 2.04. - 16./24.04.10

Havanna - Trinidad - Westen - Oriente - Santiago - Heimreise
 

Dienstag 6. April 2010            Gruß aus Trinidad

liebe leute,

entschuldigt die spaete meldung:
hier ist es wieder recht schwer, zu geeigneter zeit einen freien internet-platz zu finden..

nach abschluss meiner
erkundungs-blitzreise nach patagonien konnte ich die gruppe freitag wie geplant in paris "abfangen", wir sind dann gemeinsam nach havanna geduest und konnten schon am selben abend einen  ersten leckeren mojito in unserem schoenen hotel an der plaza central  schluerfen. jedenfalls sind alle leute und alles gepaeck unbeschadet  eingetroffen..

den samstag ueber erkundeten wir die teils schoen restaurierte altstadt von havanna und machten uns im revolutionsmuseum (ehemaliger palast des diktators batista) ein bild vom wahrhaft spannenden verlauf der cubanischen revolution. unser  abendessen nahmen wir in der bodeguita del medio, ernest hemingways lieblingslokal, ein, spaeter gab es noch einen absacker in einem  gartenlokal..

am sonntag verliessen wir havanna richtung zentrum der insel und besuchten in santa clara das che-mausoleum, wo die sterblichen ueberreste des revolutionaers im kreis seiner kameraden  liegen, und den panzerzug, mit dessen eroberung er damals der revolution zum sieg verhalf.

waehrend einer pause konnten wir in einem  park einige typische tiere cubas beobachten, wie die maha-wuergeschlange und das jutia, eine grosse baumbewohnende nagetierart.
abends trafen wir am idyllisch in den bergen der sierra escambray gelegenen hanabanilla-see ein und bezogen fuer eine nacht das am ufer gelegene hotel mit tollem aussichtsdeck (einschl bar).

am folgetag  brachte uns ein kleines schiff ueber den see, der aufgrund der  trockenzeit zurzeit extrem wenig wasser fuehrt. eine kleine wanderung  und eine spannende lkw-fahrt mit einem uralten russischen allradgetriegenen lastwagen ueber uebelste wegstrecke brachte uns nach el nicho, einem kleinen kaffee-bergbauerndorf - wie alle (auch die abgelegensten und kleinsten) doerfer hier mit schule und medizinischer hilfe versehen.

eine weitere wanderung fuehrte uns in einen  ganz bezaubernden maerchenwald voller wasserfaelle und exotischer  pflanzen, wo wir den cubanischen nationalvogel tocororo in freier wildbahn beobachten konnten und in einem der teiche zwischen den wasserfaellen ein erfrischendes bad nahmen, bevor wir im bus nach  trinidad aufbrachen.

in dieser seit ueber zweihundert jahren  weitgehend unveraenderten "schoensten stadt der karibik" verbringen wir  nun einige tage und lassen uns von der tollen ruhigen atmosphaere der  stadt, den netten bars und der ueberall gegenwaertigen musik verzaubern. morgen werden wir einen reitausflug ins zuckermuehlental unternehmen, abends schlendern wir durch die gassen und geniessen das gutgelaunte cubanische leben, in freien zeiten erholen wir uns am strand oder hotelpool.

soviel auf die schnelle: meine internet-zeit laeuft gleich ab, ihr hoert wieder von uns.
das wichtigste ist die nachricht, dass es allen gut geht und die ganze gruppe bester laune die  anstehenden abenteuer erwartet.

alles gute und ganz liebe  gruesse aus trinidad

thomas


Samstag  10. April 2010      Trinidad - Schweinebucht - Tabakanbaugebiet Viñales

liebe leute,                                                                                               nach oben

heute erreicht euch ein kurzer gruss aus viñales,  gelegen im westlichen tabakanbaugebiet cubas.

in trinidad  hatten wir ein paar schoene tage mit viel musik und karibischen rhythmen allueberall. zu pferd streiften wir durch das sogn. zuckermuehlental und bekamen ein leckeres frisch gegrilltes spanferkel kredenzt. die  berge rund um trinidad sind grossenteils zerkluefteter gehobener  meeresboden, bzw. alte korallenstoecke: in diesen bergen gibt es jede menge tropfsteinhoehlen; in einer davon ist sogar eine discothek eingerichtet, die wir natuerlich auch besuchten.

gestern  fuehrte uns unser weiterer weg in die huebsche karibische stadt cienfuegos und weiter zur beruehmten schweinebucht, wo die junge  revolutionsregierung 1961 einen contra-versuch us-unterstuetzter exilcubaner zurueck schlug: die contras hatten den fehler gemacht, in  einem abgelegenen armenhaus der insel zu landen - die aeusserst armen bewohner dieser gegend aber profitierten am meisten von den neuen  errungenschaften der revolution und wollten keinesfalls in die frueheren feudalen besitzverhaeltnisse zurueckbefoerdert werden, so dass sie  unerwartet die landenden soeldner an die revolutionsregierung verpetzten und deren abwehr unterstuetzten. heute ist diese region nicht mehr abgelegen und unzugaenglich, sondern wirtschaftlich und touristisch  erschlossen, schon um aehnlichen vorfaellen vorzubeugen.

nach dem besuch einer krokodilfarm, in der das vom aussterben bedrohte bis zu 6 meter lange cubanische rauten-krokodil gezuechtet und zu stabiler  population vermehrt wird (die kolossalen urtuemlichen viecher waren in der morgensonne aussergewoehnlich rege!) besuchten wir in der sierra del rosario einen wunderschoenen orchideengarten und unternahmen eine kleine wanderung zu einem noch kleineren wasserfall (wg. der zurzeit zu  ende gehenden trockenzeit ein etwas spaerliches waesserchen :)

inzwischen haben wir die merkwuerdig geformten "mogotes" im tal von vinales  erreicht und geniessen vom huebschen kolonialstil-hotel den fantastischen blick ins tal auf diese kalksteinfelsen, die einer frueheren geologischen epoche zugehoehren. morgen wollen wir eine wanderung durch die tabakfelder unternehmen (hier werden die weltberuehmten "havannas"-zigarren wie cohiba und monte cristi etc. hergestellt) und auch einige der verzweigten tropfsteinhoehlen erkunden. danach werden wir uns zu einem wunderschoenen strand aufmachen und dort noch ein paar tage am tuerkisblauen meer unter palmen entspannen,  bevor es zurueck nach havanna geht.

es geht uns allen bestens: die gruppe ist harmonsich nett zusammen gewachsen, allen machen die  reise und unsere taeglichen abenteuer viel spass.
nun wuenschen wir euch allen alles gute,
ganz liebe gruesse aus der westprovinz pinar del rio

thomas


Donnerstag 15.April 2010      äußerster Westen Kap Antonio, Rückkehr Havanna

liebe leute,

nach einigen wundervollen tagen im aeussersten westen cubas, am kap cabo san antonio, wo wir einsamen strand pur  erleben konnten, sind wir nun wieder in havanna eingetroffen.

die tage im tabaktal von vinales waren schon sehr schoen, da wir dort von  einem tabakbauern (miguel) den tabakanbau der beruehmtesten und  teuersten zigarren der welt erklaert bekamen und zu einem richtigen  bauern-kaffee mit seiner familie eingeladen wurden. zudem erkundeten wir zwei kalksteinhoehlen mit ihren stalagtiten und stalagmiten in wundervollsten formationen.

da der zunaechst beabsichtigte besuch des cayo levisa, eines kleinen korallenriffatolls, daran  scheiterte, dass die zyklone des vergangenen jahres dort die bungalows  geschreddert hatten, bescuhten wir ersatzweise den aeussersten westen  der insel und waren dort an kilometerlangen sandstraenden ganz allein in der wildnis. dennoch gab es dort die vllt besten bungalows der ganzen  reise und auch sehr gutes essen. mit einem fischerboot bescuhten wir  die vorgelagerten koralleninselchen einschliesslich einer fregattvogel-brutkolonie. nur das schnorcheln fiel bescheidener aus als gedacht, da wir das eigentliche korallenriff nicht erreichen konnten.

heute begann nun die rueckreise: wir bewegten uns wieder richtung osten nach havanna. in pinar del rio bescuhten wir eine tabakfabrik, wo wir den arbeiterinnen beim rollen und sortieren der durchgaengig handgefertigten beruehmten havanna-zigarren zuschauen konnten.

heute abend war dann ja bereits der abschiedsabend, da morgen abend der heimflug erfolgt. zu diesem anlass erwarteten uns vor dem hotel als besondere ueberraschung einige der beruehmten malerischen oldtimer-taxis: die fuer cuba so typischen autos der 50'er jahre, die uns zur kanonenschuss-zeremonie zur alten festung ueber havanna brachten. hier schiessen soldaten (auch heute noch in historischen spanischen uniformen) seit bald 500 jahren jeden abend um exakt 9 uhr eine kanone  ab, um das schliessen der stadttore anzukuendigen. die stadttore gibt  es schon lange nicht mehr, den kanonenschuss sehr wohl nach wie vor und wie immer..

spaeter - nach einem umtrunk in der altstadt - besuchten wir auch noch eine show im "cabaret nacional": aehnlich der beruehmteren, gleichwohl auch touristischeren tropicana-show, wird hier  aehnliches fuer die cubaner in etwas kleinerem, aber viel authentischerem format angeboten. so konnten wir einen gelungenen  abschlussabend fuer die zweiwoechige rundtour durch cubas westteil feiern. die gruppe freut sich ueber diese gelungene und weitgehend pannenfreie zeit - sicher nicht ganz selbstverstaendlich fuer diese  weltgegend..

morgen werden die "zweiwoechler" abreisen und  d-land am freitag abend erreichen.
die "dreiwoechler" werden  derweil ab freitag in den oriente, also in den wilden osten der insel, aufbrechen. da werden wir dann auch noch einmal einen bericht  abstellen.

bis dahin alles gute,
den "zweiwoechlern"  wuenschen wir eine gute heimreise.
ganz liebe gruesse derweil aus der havanna-nacht

thomas


Freitag  16. April 2010          “Abenteuerreisen” mal ganz wörtlich genommen..

liebe leute,                                                                                               nach oben

unverhofft kommt oft -
nun haben die  auswirkungen der islaendischen vulkanaschewolke auch uns erwischt:

als heute abend die "zweiwoechler" abreisen wollten, stellte sich heraus,  dass die europaeischen flughaefen bei ankunft des fliegers bereits  gesperrt sein wuerden. alle fluege nach nord- und mitteleuropa waren daher vorausschauend gecancelt. die fluggesellschaft machte sich schlank und berief sich auf hoehere gewalt, so dass wir froh waren, dass unser hotel die gestrandeten wieder aufnehmen konnte. morgen frueh zu  dienstbeginn werden wir den fortgang mit unserer cubanischen partneragentur regeln, bevor die "dreiwoechler" dann endgueltig in den  oriente aufbrechen.

heute jedenfalls bescherte uns das seltene ereignis ein weiteres gemeinsames abendessen in havanna. der oft  insgeheim ausgesprochene wunsch, noch etwas laenger bleiben zu koennen, wurde hier unversehens wahr: niemand soll sich beschweren, wenn seine  wuensche erhoert werden ;-)

wir werden von der air france  benachrichtigt, sobald sich ein abflug richtung europa - wohin auch immer - ankuendigt. solange muessen nun die auf ihre abreise wartenden hier noch ausharren. immerhin sind sie bei unserer partneragentur in  guten haenden..

ueber etwaige ergebnisse wird hier berichtet werden.

bis dahin alles gute und ganz liebe gruesse nach daheim,

thomas
und die la-palma-explorers auf cuba


Dienstag 20. April 2010           Havanna - Sierra Maestra - Santiago

liebe leute,                                                                                               nach oben

es gruessen euch die LA PALMA EXPLORERS aus cuba:
- die "dreiwoechler" nunmehr aus santiago de cuba,
- die getrandeten  "zweiwoechler" nach wie vor aus havanna, wo sie ihren unverhofften  zusaetzlichen urlaub mehr oder weniger zu geniessen wissen :-)

- zunaechst daher die erwarteten neuigkeiten zu den ZWEIWOECHLERN:

sie wohnen nach wie vor in unserem gebuchten hotel in havanna und nutzen die zeit, so gut es halt geht, mit ausfluegen in die umgebung einschliesslich den straenden und kennen inzwischen wohl auch alle bars und uebrigen lokale der stadt.. :)

da durch die ungeplante  verlaengerung fuer viele anwesende das geld knapp zu werden drohte,  regelten wir die sache so, dasss zunaechst unsere partneragentur die  gaeste per voucher im hotel wohnen laesst, ganz so als waere es von mir so bestellt gewesen. das sichert uns die deutlich guenstigeren  agentur-hotelpreise, und die gaeste koennen mit der bezahlung warten,  bis sie wieder daheim sind. fuer die untekunft ist also gesorgt - die sonstige lebensfuehrung muss nun mit gegenseitigem aushelfen klappen und klappt auch bislang, da einige ihre kreditkarten dabeihaben, mit der man hier auch geld ziehen kann.

mal sehen wie lange sie noch ausharren muessen: taeglich gibt es einen rapport bei der agentur, die in staendigem kontakt mit den fluggesellschaften steht, da sie ja noch verschiedene weitere gruppen hier betreut. immerhin laeuft das alles sehr professionell. und auch die fluggesellschaften werden sich  bemuehen, die gestrandeten so bald wie halt moeglich abzuholen - wobei wir zwar bezweifeln, dass cuba angesichts des weltweiten  rueckkehrer-staus in der prioritaetenliste ganz oben steht, aber das wird sich in den naechsten tagen entwickeln. jedenfalls stehen wir auch per sms in taeglichem kontakt miteinander..

                                                                                                                
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- wir  DREIWOECHLER sind derweil planmaessig in den osten, den cubanischen oriente, gereist und haben aus santiago de cuba nun folgendes zu  berichten:

in der sierra maestra - dem urwaldbewachsenen  gebirgigen ursprungsgebiet der cubanischen revolution - ueberraschten uns sintflutartige regenfaelle, die die normalerweise leise vor sich hin plaetschernden baeche binnen stunden in reissende fluesse verwandelten und fast bis zu unserem in einer schlucht direkt an einem fluss  gelegenen bungalow-hotel anstiegen. an die geplanten wanderungen war unter diesen umstaenden nicht zu denken, da die wege im schlamm  versanken und die berghaenge abzurutschen drohten. immerhin waren wir in unserem hotel vor bergrutschen sicher und verbrachten die zeit mit  einer musikgruppe und dem besuch einer kaffeebauernfamilie, wo wir den guten cubanischen kaffe kredenzt bekamen (und natuerlich auch erwerben konnten)..

die regenfaelle kennzeichnen einen deutlich zu fruehen einbruch der regenzeit, die normalerweise erst gegen ende mai  einsetzt - aber welche jahreszeit ist schon normal in diesem jahr  bislang, und zwar weltweit: das konnte ich dieses jahr nun schon in patagonien fuer die suedhalbkugel und in vietnam fuer die oestliche hemisphaere persoenlich nachpruefen ;-) immerhin war die vorangehende trockenzeit auch viel zu trocken - was wir an dem fast  trockengefallenen hanabanilla-stausee sehen konnten - so dass der frueh einsetzende regen zumindest von den einheimischen durchaus begruesst wird.

inzwischen sind wir nun in santiago de cuba eingetroffen und geniessen hier wieder schoensten, voellig unschuldig daherkommenden  sonnenschein. und natuerlich die musik in den beruehmten tanzschuppen  von santiago, der wiege von son und salsa..

soeben erhalte ich nachricht, dass die ersten drei "zweiwochler" auf dem weg zum flughafen  sind. also wird sich der stau nun moeglicherweise doch bald aufloesen,  und die warhscheinlichkeit, dass wir uns bei unserer rueckkehr evtl. noch in havanna wiedersehen, sinkt dramatisch..

wir halten euch hier auf dem laufenden.
bis dahin alles gute und ganz liebe  gruesse aus santiago - havanna,

eure LA PALMA EXPLORERS


Freitag  23. April 2010           - Havanna: Abschluss 3. Woche
                                     - Gestrandete weiterhin hier in Warteschleife

liebe leute,                                                                                               nach oben

nach einigen schoenen tagen im oriente und santiago de cuba sind wir heute frueh zurueck nach havanna geflogen und  haben hier die gestrandeten "zweiwoechler" nun doch noch alle wieder getroffen. waehrend die "dreiwoechler" bereits heute abend planmaessig richtung europa abfliegen konnten, drohen die "zweiwoechler" nun  unversehens zu "vierwoechlern" zu werden, da sie ausschliesslich nach massgabe freier sitzplaetze in den weitgehend ausgebuchten maschinen zurueck fliegen koennen - angesichts ca. 2.000 gestrandeter gaeste ein ziemlich zaehes verfahren, welches den verdacht aufkommen laesst, dass  die fluggesellschaften die gestrandeten gaeste als geiseln missbrauchen, um die regierungen zu staatlich finanzierten zusaetzlichen flugbewegungen zu zwingen.

immerhin haben die "zweiwoechler" in der unbetreuten zeit hier allein in havanna die stadt gut kennen und sich zu behaupten gelernt: trotz sprachschwierigkeiten haben sie ihre  angelegenheiten meisterhaft geregelt und als gruppe beispielhaft zusammen gehalten. so konnten sie einen fuer den 30.04. (!) zugesagten rueckflug immerhin auf den 27.04. vorverlegen lassen und haben ihre gute laune darueber nicht verloren. wobei nicht alle den zwangsferien nur positive seiten abgewinnen koennen, da allen das geld und einigen die  medikamente langsam knapp werden.

so habe ich die  "beduerftigste" teilnehmerin vorhin kurzerhand mit zum flughafen  genommen, wo die "dreiwoechler" verabschiedet wurden, und konnte in  freundlichen, aber ausreichend hartnaeckigen verhandlungen mit der  fluggesellschaft immerhin erreichen, dass die betreffende person im  wettbewerb mit ca. 50 anderen wartenden gestrandeten auf der  prioritaetenliste so weit nach oben rutschte, dass sie tatsaechlich  heute abend als eine von nur 10 gluecklichen gaesten bereits mitgenommen wurde. aber der uebrige stau wird offenbar noch einige tage brauchen,  bis er sich aufgeloest hat..

wir werden weiterhin das beste aus der situation zu machen wissen - aber die hoffnung, dass die gestrandeten mit zusaetzlichen fluegen tatsaechlich zeitnah - wie auf  den websites der fluggesellschaften beteuert - abgeholt werden, haben  sich vorlaeufig zerschlagen. umbuchungen auf andere fluege scheitern daran, dass auch diese langfristig belegt sind, und sogar die zuege in  europa fuer etwaige anschluesse total ueberbucht sind. und bevor die  leute dann in paris oder rom haengen bleiben und die prompt zu mehreren hundert prozent ueberteuerten hotels zahlen muessen, bleiben sie doch  lieber hier, wo wenigstens die unterkunft zu festgelegten preisen  garantiert ist..

weiteres sobald verfuegbar,
bis dahin  liebe gruesse aus der sonne cubas

thomas


Sonntag  25. April 2010            VOLLZUG:  2-Wöchler glücklich auf Heimreise !!

liebe leute,

nun koennen wir endlich - und beinahe  ueberraschend "frueh" - vollzug melden:
unsere nach den  europaeischen luftraumsperrungen im gefolge des islaendischen vulkanausbruchs in havanna gestrandeten gaeste konnten heute alle  gemeinsam heimfliegen, immerhin eine woche VOR dem zunaechst zugesagten termin am 30.04. (!!)

waehrend die "dreiwoechler" bereits  freitag abend ihre gesunde heimkehr kommunizierten,
bekamen wir  anderen ("zweiwochler" plus ich) gestern im air-france-buero die  zusage, dass heute zwei weitere gaeste fliegen koennten. so genossen wir den letzten gemeinsamen tag in havanna (mussten dabei sogar noch das hotel wechseln, da durch den nun wieder aufgenommenen flugverkehr  natuerlich neue gaeste die zimmer belegen), und fuhren heute  vorsichtshalber allesamt einschl. gepaeck zum flughafen, wo man von  irgendwelchen zusagen allerdings keine kenntnis hatte. (uff..!!)

dennoch konnten wir nach viel warterei und spannenden momenten zumindest die zwei im air-france-buero zugesagten plaetze ergattern, und man machte  uns immerhin hoffnung, auch den rest der zeit abzuwarten, um zu sehen,  wieviele weitere plaetze letztlich zur verfuegung stehen wuerden. natuerlich waren wir nicht die einzigen, die hoffnungsvoll warteten,  aber es war schon sehr viel ruhiger als noch vor zwei tagen beim abflug der dreiwoechler.

die nervenzehrende warterei machte sich  schliesslich tatsaechlich bezahlt, als ein airfrance-mitarbeiter  ploetzlich laechelnd zum einchecken einlud - und zwar ALLE!! es gab ein grosses "halloo", dann waren die koffer eingecheckt und die gaeste machten sich uebergluecklich auf den weg durch die kontrollen. ich  selber fuhr bald zurueck nach havanna, wo ich nun diesen erleichterten erfolgsbericht eintippe..

jetzt habe ich einige tage zeit, hier  noch neue erkundungen fuer neue programme auszukundschaften (meine lieblingstaetigkeit ;-)
mein eigener rueckflug wurde fuer den  3./4.mai bestaetigt. damit ist ein weiteres freundeskreis-abenteuer zu einem gluecklichen ende gekommen..!! :)

den urspruenglich 8  gestrandeten zweiwoechlern moechte ich an dieser stelle meinen dank und  grosses lob aussprechen fuer ihre geduldige und verstaendnisvolle, vor  allem aber solidarische aktion waehrend dieser sicher nicht immer ganz  leichten tage des nix-wissens und hoffens - nicht ganz selbstverstaendlich in einer situation, in der neben den nerven auch geld und noetige medikamente zunehmend zur neige gehen..

allen  teilnehmern wuensche ich eine gute heimreise,
allen lesern danken  wir fuer ihr interesse:
auf bald wieder einmal hier bzw. unterwegs,
alles gute und ganz liebe gruesse -

euer mann in havanna (dem ein mächtiger stein vom herzen gefallen ist..)
und die LA PALMA EXPLORERS ;-)
                                                                                                                
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